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Wenn die Clowns ins Pflegeheim kommen … Albert-Schweitzer-Schule erfreut Bewohnerinnen und Bewohner von Haus Silberberg

Lachen ist die beste Medizin – auch und vor allem, wenn der Alltag beschwerlich wird und die persönliche Mobilität eingeschränkt ist. Bei den beiden Besuchen im Haus Silberberg wollte daher die Clownsgruppe der Albert-Schweitzer-Schule Wiesloch, durch verschiedene Zirkusdarbietungen, Gesang und Pantomime den Bewohnerinnen und Bewohnern des örtlichen Pflegeheims in Altwiesloch eine Freude bereiten und ihr Publikum zum Lachen bringen.

Die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse waren am Dienstag, den 7. Juli bestens vorbereitet. Nach sieben Treffen in der Clowns AG im Rahmen des Projektes sozialgenial in Kooperation mit der Bürgerstiftung Wiesloch – wagten die jungen Menschen unter der Anleitung von Carmen Fröhlich-Waldi (ausgebildete Klinikclownin) eine zweite Darbietung vor großem Publikum. Begleitet wurden die bunte Schülerschar von ihrer Schulleiterin Susanne Berendes und der Schulsozialarbeiterin Nina Kopf die auch dankenswerterweise den Fahrdienst für die kleine Gruppe übernahm.

Bei strahlendem Sonnenschein, unter bunten Markisen, im schönen Garten des Hauses Silberberg, fanden sich an diesem Morgen mehr als 35 Bewohnerinnen und Bewohner und deren Pflegekräfte zur Clownerie der Albert-Schweitzer-Schule ein.

Zirkusmusik und bunte Kleidung, eine rote Clownsnase und riesige Schuhe – die Requisiten waren perfekt und die anleitende Clownsfrau „Wilma“ unterstützte durch clowneske Mimik und Gestik. Die mutigen Schülerinnen und Schüler boten ein buntes Programm und das Mitmachen, Mitsingen und Klatschen machte allen sichtlichen Spaß und aktivierte die ganze Gruppe älterer Menschen.

Nach gut einer Stunde und einem letzten gemeinsamen Lied verabschiedeten sich die lustigen Clowns und die Clownspädagogin Carmen Fröhlich-Waldi mit viel Seifenblasen und einem fröhlichen Tanz und wurden zur ihrer großen Freude von Christa Gutknecht (Leiterin der Sozial Betreuung) mit einem leckeren Eis für ihre Darbietungen belohnt.

Mit diesem fröhlichen Vormittag konnte die bundesweite Initiative sozialgenial der Stiftung Aktive Bürgerschaft, ein weiteres innovatives soziales Projekt in Wiesloch finanziell unterstützen. Ziel hierbei ist es, die junge Generation an ein soziales Miteinander und ehrenamtliches Engagement heranzuführen. Darüber hinaus steht das Kennenlernen des gesellschaftlich wichtigen beruflichen Bereichs, der Pflege und Betreuung von alten Menschen im Fokus. Die Heimleiterin Frau Hitzfeld bestätigte in einem gemeinsamen Gespräch mit der Bürgerstiftung, Edeltraut Schuckert und Melitta Wernecke, die Bereitschaft ihrer Einrichtung jungen Menschen einen ersten Einblick in die Pflege zu ermöglichen und auch berufliche Praktika zu begleiten.

Die Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule Wiesloch jedenfalls haben mit ihrer Aktion im Haus Silberberg großen Mut bewiesen und ihre Clownerie mit viel Spaß präsentiert.

Lernen – mal ganz anders Projektwoche an der Albert-Schweitzer-Schule

An der Albert-Schweitzer-Schule war mitten im Schuljahr eine Woche lang alles ganz anders als gewohnt. Der Unterricht in Klassen und den üblichen Schulfächern wurde ersetzt durch projektbezogenes Lernen in altersgemischten Gruppen. Das Motto lautete dementsprechend: „Wir schauen über den Tellerrand.“

 

Zehn Projektgruppen starteten an einem Montagmorgen mit dem Vorhaben, sich mit Thematiken jenseits des Unterrichtsalltags vertieft auseinanderzusetzen. Daraus entstand eine bunte Mixtur an abwechslungsreichen Aktivitäten.

Enorme Unterstützung erfuhren die diversen Angebote durch die Kinder- und Jugendkunstschule (Kikusch). Deren Leiterin Elisabeth Kamps und ein Team von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern übernahmen die Leitung einiger Kurse und brachten dadurch viel Farbe und Lebendigkeit in diese besondere Woche.

 

Kikusch-Projekte

Im „Färbergarten“ stellten Schülerinnen und Schüler Naturfarben aus Pflanzen her, um damit zu drucken und zu malen. Die Gruppe „PodcASSt“ erarbeitete verschiedene Ton-Produktionen vom Geräusch-Memory über persönliche Erzählungen bis hin zu einem kleinen Hörspiel.

Zwei Projekte befassten sich mit dem bevorstehenden Abriss und Neubau des Schulhauses: In einem konnte man sich künstlerisch und zeichnerisch betätigen, wobei Pläne und Bilder vom neuen Schulhaus zu überdimensionalen Bilderbüchern gebunden wurden. Im anderen entstanden großflächige Malereien mit Acrylfarben an den Wänden des aktuellen Schulgebäudes, bevor dieses in Bälde das Zeitliche segnet.

 

weitere Projekte

Produktiv und kreativ war auch das Projekt „Upcycling“, bei dem aus Alltagsgegenständen neue schöne Dinge entstanden. In der Mediengruppe wurden unter anderem kleine Stop-Motion-Filme erstellt. Rund um den Bereich Gesundheit und Bewegung ging es gleich in zwei Gruppen: Gesunde Ernährung, Zahnhygiene sowie sportliche Betätigung drinnen und draußen kamen darin vor.

Das Motto der Projektwoche wörtlich nahm eine Kochgruppe. Sie schaute über den kulinarischen und kulturellen Tellerrand, indem sie diverse Gerichte aus den Herkunftsländern Schülerinnen und Schülern kochte. Daraus entstand am Ende ein vielfältiges digitales Kochbuch in Wörtern und Bildern.

Eine weitere Gruppe schließlich befasste sich mit der Stadt Wiesloch und ihren Angeboten, vornehmlich aus der Sicht von jungen Menschen. Eigene Lieblingsorte wurden aufgesucht, fotografiert und zu Präsentationen verarbeitet. Außerdem wurden das Jugendzentrum, das Rathaus sowie das Freibad besucht und näher unter die Lupe genommen. Abwechslungsreiche,  kompetente Ausführungen und Führungen der Experten vor Ort sowie vielfältige Möglichkeiten, Dinge zu erproben und näher kennenzulernen, machten diese Erfahrungen zu besonderen.

 

Abschlusspräsentationen

Am letzten Tag der Projektwoche wurden die mannigfaltigen Aktivitäten und Ergebnisse der Gruppen auf unterschiedliche Weise vorgestellt. Bei einer Zusammenkunft der Schulgemeinschaft gab es eine tolle und äußerst charmante Akrobatik-Aufführung sowie eine informative, kurzweilige Foto-Präsentation. Danach wurde das Schulhaus zu einem Museum. Beim Gang durch die Räume konnten die Schülerinnen und Schüler bestaunen und erkunden, was die diversen Gruppen zuwege gebracht hatten. Hinter jeder Tür war viel Spannendes und Schönes zu entdecken. Abschließend trafen sich alle im Freien bei Kunstwerken der Färbergarten-Gruppe, die den Tag mit selbst gemachtem Eis versüßte und abrundete.

 

Letztendlich war man sich in der Schulgemeinschaft einig, dass diese Projektwoche äußerst gewinnbringend war. Auf diese Weise zu lernen, ist eine großartige Bereicherung des Schullebens und eine willkommene Abwechslung vom normalen Schulalltag.

Da war Musik drin

Zauberhafte Darbietung der Theater-AG (Grundstufe) der Albert-Schweitzer-Schule

Die Musik des Komponisten Camille Saint-Saens aus seiner Suite „Karneval der Tiere“ und weitere klassische Musikstücke waren Inspiration und Grundlage für die Darbietung einiger Schüler der Klassen 3 bis 5. Mit viel Hingabe und Begeisterung boten die jungen Darsteller einen bunten und abwechslungsreichen Reigen in ihrem szenischen Spiel.

Die Theaterpädagogin Angelika Senft-Rubarth hat im Auftrag der Kinder- und Jugendkunstschule Wiesloch (Kikusch) dieses charmante musikalisch-szenische Mosaik entworfen und einstudiert.  Möglich wurde es durch die Unterstützung des Fördervereins der Schule und das Programm „Lernen mit Rückenwind“ des Kultusministeriums Baden-Württemberg.

Die Rahmenhandlung stellte das fiktive Leben des Komponisten Saint-Saens und seiner beiden Diener dar.  Alltagsszenen aus deren gemeinsamem Leben mündeten in eine Mischung aus Komik und Phantasiewelt. Dargeboten wurde das Ganze vornehmlich pantomimisch und nur mit ganz wenigen lautsprachlichen Aussagen begleitet vor dem Hintergrund viel klassischer Musik.

Auf diese Weise entstand ein kreatives Zusammenspiel zwischen der Musik und der Handlung der Schauspieler: Der Komponist erwacht und verrichtet seine morgendlichen Rituale mit seinen Dienern zur Musik aus dem „Marsch des Löwen“. Zur bekannten Melodie des „Hummelflug“ von Rimski Korsakoff entsteht eine wilde Jagd mit einem lästigen Insekt. Reinigungsarbeiten werden garniert durch das „Schildkröten-Ballett“ und die „Wilden Ponys“ und enden in allgemeiner Müdigkeit und tiefem Dornröschen-Schlaf. Schließlich werden die Darsteller wieder geweckt durch einen Prinzen, der mit Hilfe von Luftballons allen wieder Leben einhaucht.

Großer Applaus war den Schülerinnen und Schülern für ihre lebendige Aufführung dieses bezaubernden Szenenspiels gewiss, garniert von einem kleinen Präsent als Anerkennung für ihre engagierte Leistung.

Klasse 2/3 beim Grundschul-Fußballtag des VfB Wiesloch

Grundschul-Fußballtag

Am 09.05.25 war die Klasse 2/3 zum Grundschul-Fußballtag des VfB Wiesloch eingeladen. Nach einer Begrüßung aller Klassen im Stadion konnten die Schüler*innen an den Stationen Dribbling, Bandenkicker und Torschuss-As ihr Können unter Beweis stellen und Punkte für das DFB-Paule Schnupperabzeichen sammeln. Nach einer kurzen Pause wurden die Klassen bunt gemischt und die Schüler*innen konnten sich beim Spiel 7 gegen 7, 3 gegen 3 auf Minitore und beim Fussball-Baseball ausprobieren. Zum Abschluss bekamen alle Teilnehmer*innen eine Urkunde und eine Medaille. Voller Stolz ging es dann zurück an die Schule. Wir danken dem VfB Wiesloch für die gute Organisation und diesen schönen Vormittag!


„Es war richtig schön.“ „Es hat Spaß gemacht.“ „Ich habe mich auf Fußball gefreut.“ „Mir hat der Fußballtag mit der Medaille gefallen.“ „Ich fand es schön, weil wir Medaillen bekommen haben.“ „Mir hat es gut gefallen.“ „Ich fand es schön, Kinder aus anderen Schulen zu treffen, die ich kenne.“ „Es war schön im Stadion. Ich habe neue Freundinnen gefunden.“

Schöne unsichtbare Krone – Die geht nie kaputt

„Wir alle tragen eine unsichtbare Krone“ das war eine wichtige Erkenntnis der SchülerInnen der Albert-Schweitzer-Schule im Rahmen der Themenwoche „Menschenwürde“. Gemeinsam haben alle SchülerInnen diese unsichtbaren Kronen im Schulhaus und auch im Umgang mit allen Menschen in der Schule sichtbar gemacht. Dabei dienten die Königsfiguren von Ralf Knoblauch, Diakon in der kath. Kirchengemeinde St. Rochus in Bonn und Künstler, als Ankerpunkt für alle Projekte. Als Botschafter für die Würde jedes einzelnen Menschen reisen die Königsfiguren um die ganze Welt. Ihr zweiwöchiger Aufenthalt an der Albert-Schweitzer-Schule in Wiesloch war eine ganz besondere Ehre für die Schulgemeinschaft.

Am Montag ging es mit der Ankunft der Königsfiguren für alle gemeinsam in der Aula los. Mit einem kurzen Film lernten wir Ralf Knoblauch kennen. Daraus entstanden Fragen, die es in der Themenwoche zu klären galt: Was bedeutet Menschenwürde? Wie spüre ich, dass sie geachtet oder missachtet wird?

Die Klasse 4/5 beschäftigte sich mit Kinderrechten und stellte für jede Klasse ein passendes Leporello her.

SchülerInnen aus Klasse 6 und 7 zeichneten und bastelten eine Wimpelkette mit dem Artikel 1 des Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. In verschiedenen Sprachen schrieben die Schülerinnen und Schüler diesen Artikel auf Wimpel und gestalteten die Rückseite mit Bildern, die für sie mit dem Thema Würde und Respekt zu tun haben. Eine große Kollage, die im Schulhaus an unsere Themenwoche erinnern soll, wurde ebenfalls fertig gestellt.

Im ganzen Haus wurden Kronen gebastelt und sogar getöpfert. Glänzende Kronenaufkleber versteckten sich auf den Fluren und enthielte eine wichtige Botschaft: „Du bist wertvoll. Ich bin wertvoll. Jeder ist wertvoll.“

Eine Plakatausstellung zum Grundgesetz der Bundesrepublik entstand in Klasse 9. In einem anderen Raum wurden fleißig Comics zu Würdeverletzungen und einem besseren Umgang miteinander gezeichnet. Der Grundstufenchor studierte ein Lied über das Anders Sein ein. Es ertönte bei der Präsentation am Freitag durch das gesamte Schulhaus.

Diese besondere Themenwoche ging schnell vorbei, aber die Schulgemeinschaft sieht und spürt die Beschäftigung mit der Würde jedes Menschen weiter in der Schule.

Lesung mit Hühnern und Giraffen

Jochen Weeber zu Gast an der Albert Schweitzer-Schule

Warum wird die Giraffe Gisbert immer kleiner? Warum fallen Peter zu so vielen Situationen im Leben immer Rechnungen ein? Diesen und vielen weiteren Fragen widmete sich der Autor Jochen Weeber bei seinen beiden Lesungen an der Albert Schweitzer-Schule. Gespannt betraten die Schülerinnen und Schüler den Raum, in dem der Verfasser vieler Kinder- und Jugendbücher, Erzählungen für Erwachsene und Hörspiele bereits auf sie wartete. Was würde sie in dieser besonderen Schulstunde erwarten? Die Antwort lautet: Allerhand!

Jochen Weeber ist ein ausgewiesener Experte darin, seine Zuhörerschaft in seinen Bann zu ziehen. Mit seinen musikalischen Lesungen für Kinder und Erwachsene ist er regelmäßig zu Gast an Schulen, Bibliotheken und in Kindergärten. Für seine Geschichten erhielt er verschiedene Stipendien und Preise. Auf vielfältige Weise und mit verschiedenen Methoden und Medien sorgte er an diesem Vormittag dafür, dass es seinem Publikum nie langweilig wurde. Dafür hatte er einige seiner Bücher auf Tischen platziert und projizierte Illustrationen seiner Werke auf den Bildschirm.

Vor allem aber hatte er sein Akkordeon im Gepäck. Mit diesem zog er die fasziniert lauschenden Schülerinnen und Schülern wiederholt in seinen Bann, indem er ihm stimmungsvolle Klänge entlockte. Dabei schlenderte er gelegentlich durch die Reihen und verharrte bei dem einen oder anderen verzauberten Kind.

Seine Bücher stellte Weeber in einer abwechslungsreichen, ausgewogenen Mischung aus Lesung, Rollenspiel und Dialog mit dem jungen Auditorium vor. Immer wieder gab er auf lockere und spielerische Art die Gelegenheit, sich zu beteiligen, nachzufragen oder den Inhalt zu reflektieren. Derart erfuhren die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe, dass Gisbert immer mehr schrumpft, weil immer mehr an Selbstvertrauen verliert, als er von seinen Freunden mehrmals kritisiert und vom gemeinsamen Spiel ausgeschlossen wurde. Die Klassen der Mittelstufe wiederum lernten Peters Problem kennen. Weil er im Zeugnis eine schlechte Note erhielt, schwirren nur noch verrückte Rechnungen durch seinen Kopf.

Alle sich in den Erzählungen auftuenden Schwierigkeiten konnten jedoch gelöst werden und in einem glücklichen Ende münden. Glücklich und zufrieden waren schlussendlich auch die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer. Dies brachten sie in einem warmen und anhaltenden Applaus für den besonderen Gast zum Ausdruck. Als Zugabe gab es noch eine Fragestunde mit dem Autoren, bei der dieser keine Antwort schuldig blieb und jegliche Neugier gestillt werden konnte.

Unterstützt und gefördert wurden die beiden Lesungen durch den Förderverein der Schule und den Friedrich-Bödecker-Kreis Baden-Württemberg, der Literaturveranstaltungen an Schulen vermittelt.

Selbstbewusste Schüler sind stark bei Stress

Selbstbehauptungstraining in der Albert-Schweitzer-Schule

Es ist nicht erwünscht und soll nach Möglichkeit vermieden werden. Aber auch in der besten Schule kommt es immer wieder zu Situationen, in denen einzelne Schülerinnen und Schülern von anderen bedroht, beleidigt, bestohlen und anderweitig schlecht behandelt werden. In diesen Momenten ist es nicht leicht, einen kühlen Kopf zu bewahren und kompetent mit derartigen Provokationen umzugehen.
Marion Hartlieb ist Selbstbehauptungs- und Resilienztrainerin. Sie bietet Kurse für Kinder in verschiedenen Altersstufen an, damit diese Handlungsstrategien für die geschilderten Belastungssituationen einstudieren und üben können. Ihr Programm nennt sich „Löwenstark mit Marion“. Auch die Klasse 6 der Albert-Schweitzer Schule bekam die Gelegenheit, sich im Rahmen eines solchen Lehrgangs zu wappnen für diese besonderen Herausforderungen des Schulalltags.

An drei Schultagen gab es für jeweils 90 Minuten ein intensives Kursprogramm, bei denen die Schülerinnen und Schüler mit all ihren Gedanken, Gefühlen und Talenten gefordert waren.
In einer ersten Einheit ging es hauptsächlich um die Welt der Gefühle. Sie wurden vorgespielt, gesammelt, diskutiert und anhand eines Gefühlskompasses als gute und schlechte Gefühle kategorisiert. Ein „Löwenkraft-Stein“ als Symbol für die eigene innere Stärke kann helfen, sich bewusst zu machen, dass jeder Mensch Kräfte hat, mit denen er sich jederzeit gut behaupten kann.
Bei den beiden folgenden Terminen wurden Situationen des Schulalltags thematisiert, die Anlass für Verunsicherung und Angst bieten können. Zunächst lernten die Kursteilnehmer, einen mutigen Stand einzunehmen, der den Ausgangspunkt für selbstbewusstes Handeln darstellt. Von diesem aus lassen sich viele bedrohliche Konfrontationen – auch mit vermeintlich Stärkeren – erfolgreich bewältigen.
Es folgten ausführliche Übungssequenzen, bei denen verschiedene Begegnungen besprochen und in Rollenspielen geübt wurden: die plumpe Anmache, das Anfassen, das Wegnehmen von Eigentum bis hin zur Androhung von Gewalt. Marion Hartlieb schlüpfte dabei in die fiktive Rolle einer älteren, stärkeren Schülerin, die auf dem Schulgelände jüngere Schülerinnen und Schüler in Bedrängnis bringt. Auf diese Weise ergaben sich reichhaltige Gelegenheiten, geeignete Reaktions- und Verhaltensweisen einzustudieren. Ziel war es dabei stets, sicher, wohlbehalten und konfliktfrei daraus hervorzugehen. Die Auseinandersetzung mit derartigen Gefahrensituationen war für die Schülerinnen und Schüler äußerst herausfordernd und inspirierend.

Am Ende des Kurses hatten alle Teilnehmer einige Werkzeuge in ihren mentalen Koffer gepackt, die sie im Umgang mit Provokationen stark, selbstscher und handlungsfähig machen. Als äußeren Ausdruck dafür erhielt jeder eine Löwenstark-Urkunde, die diese Kompetenzen bestätigt.

Wer mehr Interesse hat an Selbstbehauptungs-Kursen und der Arbeit von Frau Hartlieb, kann sich unter dieser Internetseite schlau machen: www.loewenstark-mit-marion.de

Schuljahresabschluss an der Albert-Schweitzer-Schule

Ein bekanntes Zitat von Helen Keller lautet “Alleine können wir so wenig erreichen; gemeinsam sind wir stark.” In dem vergangenen Schuljahr konnte die Schulgemeinschaft der Albert-Schweitzer-Schule (ASS) und Ihre Kooperationspartner und Unterstützer endlich wieder durchgehend erleben, was dies an einem SBBZ mit dem Förderschwerpunkt Lernen bedeuten kann. Von der Einschulungsfeier und Begrüßung neuer Schülerinnen und Schüler bis zur Abschlussfeier unter dem Motto „Verschieden Kulturen vereint in einer Klasse“ gestalteten Lernende, Lehrkräfte, Eltern und Förderer der ASS ein Schuljahr, auf dass nicht nur Schulleiterin Susanne Berendes anlässlich der Verabschiedungsfeier zum Schuljahresende gerne und stolz zurückschaut. Aus diesem Grund bedanken sich Schulgemeinschaft und Schulleitung der ASS bei denjenigen, die die gemeinsame Umsetzung der Highlights des Schuljahres 2023/2024 personell, finanziell oder fachlich ermöglicht haben. So haben die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Dozentinnen der Kinder- und Jugendkunstschule der VHS südliche Bergstraße einen Färbergarten auf dem Schulgelände angelegt, Theateraufführungen erarbeitet oder mit Erfolg am 71. Europäischen Wettbewerb teilgenommen. Grenzenlose Reiserouten der Zugvögel, für die unsere Schülerinnen und Schüler der Grundstufe imaginäre Reisepässe entwarfen, waren einer unser Beitrag zu einem europäischen Jahr, das ansonsten durch Fußball und Wahlen auch in der Schule stets präsent war. Gemeinsamkeit, die stark macht, erfuhren die Lernenden in Coolness-Trainings, die der Lions Club südliche Bergstraße mit einer großzügigen Spende ermöglichte. Die Anwesenheit von Musik- und Kinderkunstschule, die „Mal-Oase“ der Bürgerstiftung Wiesloch oder die Teilnehmenden an der Sozialen Gruppe der AGFJ belebten und bereicherten das Schulhaus und Schulleben der ASS gleichermaßen. Die Einweihung des neuen Spielplatzes, die Etablierung einer FSJ-Stelle an der Schule, die Teilnahme der Klassen eins bis sechs an 6kUnited, ein Schulausflug aller Klassen in den Kurpfalzpark oder der traditionelle Schwimmbadtag aller Schülerinnen und Schüler waren gemeinschaftlich getragenen und erlebte Ereignisse, die ohne die wohlwollende Unterstützung des Fördervereins „Freunde und Förderer der Albert-Schweitzer-Schule und des Schulträgers „Schulverband Albert-Schweitzer-Schule“ nicht möglich gewesen wären. Fördermittel des Landes im Rahmen von „Lernen mit Rückenwind“ ermöglichten kontinuierliche Sprachförderangebote sowie die Förderung besonderer Talente in der Schülerschaft. All das hat der Schulgemeinschaft der ASS ein Schuljahr ermöglicht, aus dem sie nicht nur großen Lernerfolg, sondern ein besonderes Gefühl der Gemeinschaft und Stärke mitnimmt. Ein herzliches Dankeschön an alle, die die Schülerinnen und Schüler mit Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot dabei unterstützt und an den Erfolg der gemeinsamen Arbeit der ASS-Familie geglaubt haben. Die Schulleitung wünscht allen Förderern der ASS eine schöne und erholsame Sommerpause!

Preisverleihung zum 71. Europäischen Wettbewerb

Teilnahme der Grundstufe

am 71. Europäischen Wettbewerb

Noch nicht einundsiebzigmal, aber bereits seit über zwanzig Jahren nimmt die Albert-Schweitzer-Schule am Europäischen Wettbewerb teil.

Wie in den vergangenen Jahren waren die Klassen der Grundstufe auch in diesem Schuljahr erfolgreich. So gewannen mehrere Schüler*innen Ortspreise, die ihnen von Frau Leitner-Leinbach als Vertreterin der Europa-Union Deutschland und Herrn Haberbosch, dem Regionalleiter der Sparkasse Heidelberg in Wiesloch sowie Vorsitzenden des Fördervereins der Albert-Schweitzer-Schule, am Montag offiziell überreicht wurden. Dazu gab es Geschenke der Sparkasse für die Gewinner*innen und einen Eisgutschein für die teilnehmenden Klassen. Die ganze Schulgemeinschaft traf sich zu diesem Anlass in der Aula, wo Frau Senft-Rubarth, die die Klassen bei der Erstellung ihrer Kunstwerke unterstützte und begleitete, die die tollen Ergebnisse präsentierte. Das Motto 2024 „Europa (un)limited“ ermöglichte wieder eine vielfältige künstlerische Herangehensweise: So überlegten die Schüler*innen, wie es wäre, in einem Europa ohne Grenzen zu leben und nahmen sich ein Beispiel an Zugvögeln. Für diese gestalteten sie grenzenlose Reisepässe, um deren freie Reise über die Staatsgrenzen hinweg zu dokumentieren.

Die beteiligten Lehrkräfte erhielten ebenfalls eine Urkunde und einen Blumenstrauß, als Dankeschön für ihr Engagement. Herzlichen Dank an Frau Leitner-Leinbach und Herrn Haberbosch für die wertschätzende Mitgestaltung der Preisverleihung.

Sportfest und Bundesjugendspiele

Bundesjugendspiele an der ASS

Stolz zeigen Lena und Emilian ihre Medaillen, die sie als beste Teilnehmer*innen am Sportfest der Albert-Schweitzer-Schule errungen haben. „Zuerst haben wir alle zusammen Kniebeugen und Liegestützen gemacht“, erinnern sich die Erstklässler*innen. „Jede Klasse hat eine Übung zum Aufwärmen vorgemacht!“

Am Dienstag, den 25.06.2024 führte die Albert-Schweitzer-Schule im Rahmen ihres Sportfestes auch die Bundesjugendspiele für alle Klassenstufen durch. Die Schüler*innen der Klassen 1 bis 9 warfen, sprangen, sprinteten und traten danach in einem Staffellauf klassenweise gegeneinander an.

Die erfolgreichen Sieger im Staffellauf und die Gewinner der Pokale sind in diesem Jahr die Klassen 2/3, 5, 7 und 9. Insgesamt erreichten in der Hauptstufe 4 Schüler*innen eine Ehrenurkunde, 10 Schüler*innen eine Siegerurkunde und 35 eine Teilnahmeurkunde. Die Schüler*innen der Grundstufe freuten sich über Medaillen und Preise für die besten Springer, Werfer und Läufer in den jeweiligen Alterststufen.

Nach der Anstrengung auf dem Sportplatz gab es Brezeln und Wassermelone. Die Siegerehrung erfolgte im Anschluss in der Aula der Albert-Schweitzer-Schule.