Schwarzlichttheater: Die abenteuerliche Geschichte vom kleinen Swimmy

Das Schwarzlichttheater-Projekt zur Geschichte von „Swimmy“ wurde in der 3. Klasse durchgeführt, um u.a. durch die Freude und Lust am darstellenden Spiel das Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler zu stärken.

Die Schülerinnen und Schüler erhielten so die Möglichkeit in andere Rollen zu schlüpfen. Da beim Schwarzlichttheater Bewegung und deren Wirkung im Vordergrund stehen, fällt das Auswendiglernen von längeren Texten, das vielen Kindern Schwierigkeiten bereitet, weg. Somit erhielten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich durch das Theaterspielen auf der Bühne vor Publikum zu präsentieren. Dabei konnten sie erkennen, dass sie nur gemeinsam und mit Rücksichtnahme auf den anderen die Geschichte des kleinen Fisches präsentieren können. Durch das langfristig angelegte Projekt hatten sie die Möglichkeit, Erfahrungen in der visuellen Wahrnehmung zu sammeln. Ihre nonverbale Ausdrucksfähigkeit wurde kontinuierlich geschult und weiter entwickelt.
Die Geschichte von „Swimmy“ hat viele Denkprozesse der Schüler angeregt. Immer wieder ließ sich ein Transfer in die Klassengemeinschaft herstellen. So haben die Kinder z.B. gelernt, dass ein „Einzelner“ uneingeschränkt gewissen Gefahren und Ängsten ausgesetzt ist, während man innerhalb einer Gruppe mehr Schutz und Unterstützung erfahren kann.

Die Vorführung des Theaterspiels vom kleinen Swimmy vor Publikum erfolgte im Rahmen der Einschulungsveranstaltung des Schuljahres 2017/2018. Außerdem gab es noch eine kleine Sondervorstellung für Kindergartenkinder.