Projektwoche im Zeichen des Klimaschutzes

Albert-Schweitzer-Schule stellt sich einem komplexen Thema

Es waren die Schülerinnen und Schüler selbst, die sich in einer Sitzung der Schülermitverantwortung (SMV) für das hochaktuelle und anspruchsvolle Thema Klimaschutz entschieden haben: Eine Woche lang beschäftigten sich Kinder und Jugendliche der Klassen 1 bis 9 mit dem Thema, von dem die ganze Welt spricht. Der Ehrgeiz mitreden zu können trieb die Klassen an, sich intensiv mit Treibhausklima, dem Anstieg des Meeresspiegels oder dem Schutz des Regenwaldes auseinanderzusetzen. Einerseits mussten globale Zusammenhänge aufgezeigt werden, andererseits stellt sich stets die Frage, was jeder einzelne zum Klimaschutz beitragen kann.

Palmöl in Nussnougatcreme,  Folienverpackung beim Pausensnack? Dass das nicht sein muss, lernten die kleinen und großen Umweltspezialisten ganz schnell. So wurden einfache Alternativen zu Fertiggerichten ausprobiert und ein Baum im Schulgarten gepflanzt. Die Schülerinnen und Schüler der Hauptstufe bauten Modelle zur Erzeugung von Strom mit Sonnenenergie sowie Wind- und Wasserkraft. Das Ökosystem Wald wurde von der Waldpädagogin Helga Duczek aufschlussreich erläutert. Alte Jeans wurden per Upcycling zu trendigen Taschen, Untensilos oder Mäppchen verwandelt. Auch eine Müllsammel-Aktion in der Schulumgebung sollte nicht fehlen. Und wie ein kleiner Eisbär auf seiner schmelzenden Eisscholle ums Überleben kämpfen muss, wurde in einem Schattenspiel der ganzen Schulgemeinschaft präsentiert. Bei diesen anschaulichen Angeboten konnten die Lehrerinnen und Lehrer förmlich zusehen, wie schwierige Sachverhalte auch von den ganz Kleinen verstanden wurden. Dass wir alle unser Verhalten ändern müssen, um etwas für das Klima zu tun, ist nun keine Frage mehr.