Kooperation der Albert-Schweitzer-Schule mit der Luise-Otto-Peters-Schule und der Hubert-Sternberg-Schule

Wenn die Schulzeit zu Ende geht, stellt der Übergang an eine berufsbildende Schule oft eine große Herausforderung dar.  Kannte man an der alten Schule noch jeden einzelnen persönlich, so wirkt  die große Organisationseinheit einer Berufschule sehr verunsichernd. Finde ich mich dort zurecht? Wie streng sind die Lehrer? Kann ich die Anforderungen erfüllen? Diese und andere Fragen quälen junge Menschen mitunter, wenn der neue Lebensabschnitt beginnen soll.

Um die Schülerinnen und Schüler auf diesen Übertritt behutsam vorzubereiten, kooperiert die Albert-Schweitzer-Schule seit vielen Jahren verlässlich mit der in Wiesloch angesiedelten Luise-Otto-Peters-Schule und der Hubert-Sternberg-Schule. Für die Klassen 8 und 9 sind Werkstattkurse an der HSS fest im Schulkonzept verankert, um Schwellenängste zu reduzieren und natürlich um von der fachlichen Kompetenz der technischen Lehrer zu profitieren. Grundlegende Techniken der Metallbearbeitung stehen auf der Agenda und so manches Mädchen bewies sich dort bereits als geschickte Schweißerin. Neben den Fachkenntnissen nehmen die jungen Leute ebenso gesteigerte  körperliche Belastbarkeit und sogenannte Softskills mit, wie sie von jedem Ausbildungsbetrieb heute erwartet werden.

Das zweite Standbein dieses Übergangskonzeptes ist der Unterricht im Fach Nahrungszubereitung an der Luise- Otto-Peters-Schule: Hier verfügen die Schülerinnen und Schüler bereits über einige Vorkenntnisse, die sie im Unterricht der Berufschullehrerin unter Beweis stellen können. Waren die ersten Unterrichtseinheiten noch sehr aufregend und die Anspannung hoch, so wird im Laufe des Schuljahres der Unterricht an den Berufschulen immer mehr zur Selbstverständlichkeit und verlässlichen Routine. Das Vertrauen in die eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten ist gewachsen. Und wenn die Schulzeit an der Albert-Schweitzer-Schule im Juli zu Ende geht? „Keine Sorge, denn an den Wieslocher Berufschulen kennen wir uns aus!“, können die Schulabgänger dann selbstbewusst sagen.