Albert-Schweitzer-Schule

Künstlerisches Profil hat sich bewährt

Hohe Auszeichnungen beim Europäischen Wettbewerb gehen an die Albert-Schweitzer-Schule. 

Wieder einmal ist es den Kunsterzieherinnen der Albert-Schweitzer-Schule gelungen, die kreativen Talente ihrer Schülerinnen und Schüler unter Beweis zu stellen: Der Europäische Wettbewerb schrieb in diesem Jahr unterschiedliche Themen unter dem Titel „In Vielfalt geeint – Europa zwischen Tradition und Moderne“ aus und bescherte den Wieslocher Kindern und Jugendlichen erneut beachtliche Erfolge.

Von den 40 Arbeiten, die die Albert-Schweitzer-Schule ins Rennen schickte, wurden insgesamt 23 Arbeiten mit Preisen ausgezeichnet, darunter finden sich 6 Landespreise sowie 2 Bundespreise für Sander Stansch und Ravza –Seher Acar. Mit großer Spannung erwarteten die jungen Künstler die Verleihung der Urkunden und Sachpreise, die von Andrea Leitner von der Europaunion Baden-Württemberg und Matthias Haberbosch und Claudia Dietrich von der Sparkasse Heidelberg feierlich überreicht wurde. Ganz besonders beeindruckt zeigten sich die Ehrengäste von der Vielfalt der künstlerischen Techniken und Darstellungsformen: Diese reichten von der Bleistiftzeichnung über Deckfarbenmalerei, Collagen bis hin zu einem Buch, die in Einzelarbeit oder auch im Team gestaltet wurden. In einer kleinen Ausstellung in der Aula der Schule ist derzeit die Fülle der unterschiedlichen Werke zu bewundern. Die gezeigte Vielfalt des bildnerischen Ausdrucks veranschaulicht erneut die Vielfalt der Persönlichkeiten und Potenziale der Jungen und Mädchen, die sich wieder höchst erfolgreich einer starken Konkurrenz gestellt haben.

Schulhund an der Albert-Schweitzer-Schule

 Im Herbst 2016 hat eine ganz besondere Lehrerin ihren Dienst an der Albert-Schweitzer-Schule in Wiesloch angetreten. Zwei Tage die Woche ist Labrador-Hündin Thea im Schulhaus unterwegs. Weder für Thea noch für die Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule war dies eine komplett neue Erfahrung. Thea hat bereits an ihrer alten Schule ein Jahr Erfahrung als Schulhund gesammelt und die Schülerinnen und Schüler kannten den Umgang mit einem Heimtier bereits aus der Schulsozialarbeit.

Wie genau unterstützt Thea nun die pädagogische Arbeit? Hauptziele für den pädagogischen Einsatz sind ein Beitrag zur Verbesserung des sozialen Gefüges in der Klasse somit auch des Klassenklimas und die Förderung der sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler. Thea wirkt hierbei als sozialer Katalysator, sie erleichtert die Kontaktaufnahme zur Lehrerin, die Thea führt, genauso wie zu anderen Schülerinnen und Schüler. Theas Aktivitäten im Schulalltag bieten eine Menge positiver Gesprächsanlässe und –themen. Gemeinsame Erlebnisse mit dem Schulhund ermuntern zum Erzählen. Rücksichtnahme ist ebenfalls ein wichtiges Lernfeld im Umgang mit Tieren. So muss Theas Rückzug auf ihre Decke oder in ihre Hütte respektiert werden auch wenn man gerade gerne mit dem Hund spielen oder kuscheln möchte.
Studien zeigen, dass Tiere eine positive Grundstimmung fördern und Spaß machen, aber auch Stress reduzieren und beruhigend auf Menschen wirken. Diese Effekte nutzt die Albert-Schweitzer-Schule schon lange im Rahmen des therapeutischen Reitens für Kinder aus den Grundstufenklassen, mit Thea ist ein weiterer Baustein aus dem Bereich der tiergestützten Pädagogik etabliert worden. All diese Punkte helfen den Schülerinnen und Schüler ihre Voraussetzungen für das Lernen in der Schule zu verbessern.Aber natürlich kann man auch gemeinsam mit Thea Neues Lernen. Der Themenbereich Hundehaltung und –versorgung spielt hier genauso eine Rolle wie die Körpersprache des Hundes und wichtige Verhaltensregeln gegenüber dem Schulhund aber auch fremden Hunden. Besonders beliebt sind natürlich die zahlreichen Tricks, welche die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Thea einüben. Hierbei werden das deutliche Sprechen und die Frustrationstoleranz gefordert und gefördert.

Thea freut sich auf viele weitere tolle Erlebnisse mit den Schülerinnen, Schüler, Kolleginnen und Kollegen der Albert-Schweitzer-Schule.

 

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Zwei Klassen besuchen den Landtag

Stuttgart / Wiesloch. Aktuell besuchten 35 Bürgerinnen und Bürger aus dem Landtagswahlkreis Wiesloch, darunter eine achte und eine neunte Klasse der Albert-Schweitzer-Schule Wiesloch, die Kurpfälzischen Weinhoheiten, Weinkönigin Rebecca Rieger mit ihren Prinzessinnen Bianca Bauder und Patricia Theis sowie die Portugieserkönigin Verena Rieger, den Landtag von Baden-Württemberg in Stuttgart. Trotz Verspätung durch den morgendlichen Berufsverkehr, konnten alle Besucher von der Zuschauertribüne aus die Debatte zum neuen Bundesteilhabegesetz und den damit verbundenen Chancen, Herausforderungen und Perspektiven für das Land Baden-Württemberg verfolgen.

Im Anschluss an den Plenarbesuch stand Karl Klein (CDU), der Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Wiesloch und Vorsitzende des Ausschusses für Inneres, Digitalisierung und Migration, den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort.

Die beiden Klassen der Albert-Schweitzer-Schule Wiesloch mit ihren Lehrerinnen Stefanie Frey und Birgit Zimmermann hatten sich mit vielen Fragen auf den Besuch im Landtag vorbereitet. So wollten die Jugendlichen unter anderem mehr über die Arbeit im Landtag und in den Ausschüssen wissen, wie die Unterstützung der Förderschulen aktuell aussehe und sich in Zukunft gestalte und was es mit dem 500 Mio. Euro ausgestatteten und angekündigten Breitbandpaket auf sich habe.  

Nach dem Gespräch stand noch ein Fototermin mit Thomas Strobl, dem Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration Thomas Strobl, auf der Agenda, eine Begegnung, auf die sich alle Teilnehmer sehr freuten.

Bis zur Heimfahrt am späten Nachmittag hatten die Bürgerinnen und Bürger noch die Möglichkeit, Stuttgart bei einem Stadtbummel zu erkunden oder den Weihnachtsmarkt zu besuchen.

 

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Freiwilligentag an der Albert-Schweitzer-Schule

SAP-Team renoviert Umkleideräume der Wieslocher Schule

Es war mittlerweile der fünfte Arbeitseinsatz, den ein Freiwilligenteam der SAP für die Kinder der Albert-Schweitzer-Schule, einem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt Lernen, ableistete. Ein zwölfköpfiges Team der LoB People SuccessFactors traf sich in der Schule, um ihre Arbeitskraft und ihre wertvolle Arbeitszeit zur Verfügung zu stellen. Unterstützt wurden sie von den Schülern Jonas und Leon, die ihr handwerkliches Talent ausprobieren durften. Diesmal sollte der Umkleidebereich der schuleigenen Gymnastikhalle einen neuen Anstrich erhalten. Unter der Anleitung von Anke Schönfeld, die sich für das Gebäude verantwortlich zeichnet, brachten die Ehrenamtlichen frische Farbe auf die ergrauten Wände. Das Ergebnis kann sich im wahrsten Sinn des Wortes sehen lassen und sorgte für gute Stimmung bei den Beteiligten. Dafür bedankt sich die Schulgemeinschaft der Albert-Schweitzer-Schule aufs Herzlichste!

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REWE unterstützt Albert-Schweitzer-Schule

Hungrig lässt es sich nicht gut lernen. Ein knurrender Magen lenkt ab und macht eine Konzentration fast unmöglich. Immer mehr Kinder kommen ohne Frühstück zur Schule und haben so einen denkbar schlechten Start in den Tag. Diese Erfahrung müssen immer mehr Lehrerinnen und Lehrer machen. So war bereits vor 9 Jahren die Idee entstanden, dass eine nahrhafte Reserve kostenlos in der Schule vorgehalten werden sollte, damit der Schulvormittag zum Lernen richtig genutzt werden kann. Mit der Firma REWE hat die Albert-Schweitzer-Schule in Wiesloch von Beginn an einen zuverlässigen und großzügigen Partner gefunden, der mit seinen jährlich wiederkehrenden Spenden den Schülerinnen und Schülern ein kostenloses Pausenbrot ermöglicht. Reihum wechseln sich am frühen Morgen die Klassen mit der Zubereitung der Pausenbrote ab und stellen sie den Jungen und Mädchen bereit. Wie die Schüler mit dieser Aktion auch für einander Verantwortung übernehmen, beschrieb die achte Klasse anschaulich Ihren Gästen Volker Bär und Susanne Amann von der REWE Niederlassung Südwest. Bei Kaffee und frisch gebackenem Kuchen nahmen die Jugendlichen sich gemeinsam mit Schulleiterin Karin Senn Zeit, sich aufrichtig für die regelmäßigen Spenden zu bedanken!

Künstlerischer Abschluss der Schulhausrenovierung

Projektpräsentation der KIKUSCH und Albert-Schweitzer-Schule

Das Beste kommt zum Schluss: In vier Etappen wurde das Erscheinungsbild des Schulhauses der Albert-Schweitzer-Schule verwandelt und Licht in das ehemals dunkle Gebäude gebracht. War der 70-er Jahre Bau mit den vielen düsteren Brauntönen doch auch gestalterisch etwas in die Jahre gekommen. Mehrere Freiwilligen-Einsätze von SAP-Mitarbeitern, ein erweitertes Lichtsystem und ein neues Farbkonzept haben dem Schulhaus nun ein neues Gesicht gegeben.

Was an öffentlichen Gebäuden als „Kunst am Bau“ firmiert, nahmen die Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule selbst in die Hand. In einem Projekt in Kooperation mit der Kinderkunstschule (KIKUSCH) entstand im Laufe des Schuljahres eine Wandgestaltung, die kurz vor den Sommerferien enthüllt und der Schulgemeinschaft übergeben wurde. Unter der Federführung der KIKUSCH-Dozentin Gabi Eisnecker und Eva Senzig von der Albert-Schweitzer-Schule entwickelten die Jungen und Mädchen der achten Klasse eine Gruppe von Figuren, die wie eine Momentaufnahme aus dem echten Schulleben erscheint. Wie viel konsequente Arbeit, Kreativität und handwerkliches Geschick in der Entstehung dieses Kunstwerkes stecken, wurde in den Ansprachen verdeutlicht. Zufrieden und mit stolzen Gesichtern nahmen die jungen Künstler jede Menge Lob und einen tosenden Applaus der Schulkameraden entgegen.


Großzügige Spende der Sparkasse in Wiesloch

Die SMV der Albert-Schweitzer-Schule hat es sich seit einigen Jahren zur Aufgabe gemacht, die Bewegungsangebote für die Schülerinnen und Schüler in der großen Pause durch unterschiedliche Spielmaterialien zu erweitern. Es wurde für jede Klasse eine „Pausenkiste“ mit individuellen Spielgeräten angeschafft, wie z. B. Seile, Tischtennisschläger, Badmintonschläger, Straßenkreide und Frisbee. Die alten Materialien wiesen durch den regelmäßigen Einsatz Verschleißerscheinungen auf. So waren auch unsere Fuß- und Basketbälle durch den täglichen Einsatz in diesem Schuljahr schon sehr marode geworden. Wie jedes Jahr wurde die SMV bei der Neuanschaffung unseres Ballangebotes wieder großzügig mit einer Geldspende von der Sparkasse in Wiesloch unterstützt. Mit großer Freude nahmen die SMV-Mitglieder ihre Geschenke entgegen. Ab kommender Woche wird es einen neuen Ballspielplan für die große Pause geben, da nun endlich auch die „Kleinen“ an unserer Schule mit dem Softball Torwand schießen üben können. Eines ist sicher: Mit den neuen Bällen wird in den kommenden Wochen, egal wie kalt es sein wird, mit viel persönlichem Einsatz Fußball, Basketball, Tischtennis und Softball gespielt. Die Schülerinnen und Schüler bedanken sich ganz herzlich bei Herrn Matthias Haberbosch und Frau Claudia Dietrich, von der Sparkasse Wiesloch, die uns allen an der Albert-Schweitzer-Schule mit der Geldspende eine große Freude bereitet hat.

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Voltigieren als schulische Förderung

Albert-Schweitzer-Schule bedankt sich bei der Bürgerstiftung und Sponsoren

Ein Jahr lang hatte eine Gruppe von Jungen und Mädchen aus den Klassen 1 bis 3 die Möglichkeit, beim Wieslocher Reiterverein am Heilpädagogischen Voltigieren teilzunehmen. Beim Voltigieren erlernen die Kinder Turnübungen auf dem laufenden Pferd, anfangs im gemächlichen Schritt, später im schnellen Galopp. Die Maßnahme erfolgt im Rahmen des Förderkonzeptes der Albert-Schweitzer-Schule und findet jede Woche unter der qualifizierten und einfühlsamen Anleitung der Voltigierpädagogin Constanze Purrucker statt. Das Förderangebot richtet sich an Kinder, die in besonderem Maße Mut und Selbstbewusstsein aufbauen sollen, aber auch an Kinder, die Regeleinhaltung und gegenseitige Rücksichtnahme lernen müssen. Darüber hinaus fördert die anerkannte Sportart Voltigieren natürlich auch die Körperkoordination, das Gleichgewicht und eine angemessene Körperspannung. Wenn während der Wintermonate zahlreiche spielerische Laufübungen die Kinder warm hielten, so konnten sie nun kurz vor den Sommerferien mit einer kleinen Vorführung unter Beweis stellen, was sie im Laufe des Schuljahres alles gelernt haben. Die verschiedenen Voltigierübungen  zeigten die Kinder mit großem Stolz und Eifer und wurden mit dem Applaus ihrer Zuschauer belohnt.

Gekommen waren zu diesem Anlass neben den Eltern, Omas und Geschwisterkinder der jungen Reiter auch die Sponsoren, die sich vom Gelingen des Projektes überzeugen konnten. So freute sich Schulleiterin Karin Senn Sabine Satzke vom Modellbau Satzke aus Reilingen zum Stelldichein zu begrüßen, aber auch Annegret Sonnenberg und Edeltraut Schuckert von der Bürgerstiftung Wiesloch waren vor Ort, die die Maßnahme seit vielen Jahren begleiten und finanziell unterstützen. Durch sie war es der Albert-Schweitzer-Schule möglich, das Voltigieren als festen Bestandteil ihres Schulkonzeptes zu installieren.

Hohe Auszeichnungen für die Albert-Schweitzer-Schule

Wieder Bundespreise beim Europäischen Wettbewerb

 „Gemeinsam in Frieden leben“ lautete das hochaktuelle Thema beim Europäischen Wettbewerb 2016. In der Albert-Schweitzer-Schule ist es seit Jahrzehnten schon Tradition, dass die Kinder und Jugendlichen der Klassen 1 bis 9 sich mit künstlerischen Arbeiten daran beteiligen. Selbst die Jüngsten konnten sich mit Bildern zum Thema „Alles wird gut“ den Anforderungen stellen und drückten in ihrer Bildsprache den Wunsch nach Harmonie und Frieden aus. In den oberen Klassen fühlten sich die Jugendlichen von den Themen „Frieden ist eine Kunst“ oder „Mobbing“ stark angesprochen und fast jeder konnte von Erfahrungen zum Thema, als Betroffener oder nur als Beobachter, in den Bildern berichten.

Auch in diesem Jahr freuten sich die Schülerrinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen Isolde Hable, Svea Ruppert und Gabi Eisnecker von der KIKUSCH, zahlreiche Preise errungen zu haben: Von den 19 Preisträgern wurden 8 bildnerische Arbeiten mit einem Landespreis und zwei sogar mit dem Bundespreis ausgezeichnet. Raffael Reidel und Enis Begiqi heißen die stolzen Bundespreisträger, die mit einem zusätzlichen Sachpreis belohnt wurden. So herrschte angespannte Stille, als Prof. Gert Weisskirchen im Auftrag der Europaunion und Matthias Haberbosch, Filialdirektor der Sparkasse in Wiesloch, die Preisträger auszeichneten und sie zu einer Teilnahme im nächsten Jahr ermunterten. Die erfolgreichen Künstler und auch die Kinder, die diesmal keinen Preis erringen konnten, wurden von der Sparkasse Heidelberg zur Belohnung für ihre Anstrengungsbereitschaft zu einem Ausflug in den Mannheimer Luisenpark eingeladen. Da war die Enttäuschung schnell verflogen!

 

Umgestaltung der Sonderpädagogischen Beratungsstelle

Die Sonderpädagogische Beratungsstelle des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums mit dem Förderschwerpunkt Lernen (SBBZ) an der Albert-Schweitzer-Schule wurde neu gestaltet. Nicht nur personell wurde die Sonderpädagogische Beratungsstelle erweitert, sondern auch in der Schwerpunktsetzung der Förderung konnten Veränderungen fest verankert werden. Zu den Mitarbeitern des Teams zählen Hannelore Steinmann, Alexander Grau und Svea Ruppert. Sie alle sind als Sonderpädagogen im Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt Lernen beschäftigt.

Wurde die Sonderpädagogische Beratungsstelle seit Jahren meist mit der Sprachheilpädagogischen Beratungsstelle in Verbindung gebracht, so konnte dieser Bereich endlich um die Förderschwerpunkte „Wahrnehmung“, „Motorik“ und „Verhalten“ erweitert werden. Somit ist die Beratungsstelle einerseits nun Anlaufstelle für Eltern mit Kindern im Alter von 0 bis 6 Jahren, die sich um die Entwicklung in den genannten Bereichen ihres Kindes Sorgen machen und andererseits für Erziehrinnen in Kindergärten und Kinderkrippen ein Ansprechpartner, wenn es um gezielte und zusätzliche Fördermaßnahmen geht. Die Beratungsstelle handelt ausschließlich im Auftrag der Eltern und legt gemeinsam mit ihnen den Umfang und die Form der Förderung fest. Zur Erstellung des Entwicklungsprofils, aus dem die Stärken und der eventuelle Förderbedarf des Kindes hervorgehen, werden informelle und standardisierte Testverfahren durchgeführt. In den Förderangeboten arbeitet die Beratungsstelle ganzheitlich und orientiert sich an der gesamten Persönlichkeit des Kindes mit all seinen Interessen und Bedürfnissen. Die gezielte Förderung kann an unterschiedlichen Orten und in unterschiedlichen Organisationsformen stattfinden. So ist es für manche Kinder sinnvoll, ein Förderangebot innerhalb der gewohnten Gruppe im Kindergarten zu erleben – ebenso kann eine, ganz auf das einzelne Kind abgestimmte Förderung seine Berechtigung haben. Ziel der Frühförderung an der Beratungsstelle der Albert-Schweitzer-Schule ist es, Kinder in ihrer individuellen Entwicklung zu unterstützen und zu fördern, um ihnen weitgehende Aktivität und Teilhabe in der Gemeinschaft zu ermöglichen.

Die Sonderpädagogische Beratungsstelle finden Sie in der Parkstr. 9, 69168 Wiesloch, oder erreichen Sie unter der Telefonnummer 06222-51914. Per Mail können Sie uns auch gerne schriftliche Anfragen mitteilen. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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Girl´s Power in der Albert-Schweitzer-Schule

Mit einer echten Premiere heizte der Schülerchor der Albert-Schweitzer-Schule ihren Gästen ein: Zwölf Mädchen der Klassen 5 bis 7 gestalteten einen musikalischen Abend mit deutschen und englischen Pop-Songs. Unter der Leitung von Brigitte Becker und Tine Groß bewiesen die Schülerinnen ihre Begeisterung für die Musik und freuten sich riesig, dass sie von einer sechs-köpfigen Band begleitet wurden, die Bert Lederer für diesen Abend zusammengestellt hatte.

Die Kooperation mit der Musikschule Südliche Bergstraße e.V. und der Albert-Schweitzer-Schule besteht seit vielen Jahren. So ermöglichen der Schulträger und der Förderverein der Schule eine intensive Zusammenarbeit, deren Ergebnisse sich wahrlich sehen und hören lassen konnten! Mit begeistertem Applaus dankte das bunt gemischte Publikum, in dem sich auch Frau Bürgermeisterin Würfel, Herr Bürgermeister Rühl, der Leiter der Musikschule Björn Strangmann sowie der Vorsitzende des Fördervereins Matthias Haberbosch befanden.

Spielend lernen – Spielräume geschaffen

Was gibt es schöneres, wenn man während eines motivierenden Spiels einfach lernen kann! Dies können die Schülerinnen und Schüler der Grundstufe an der Albert-Schweitzer-Schule seit diesem Schuljahr von sich behaupten.

Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung des Fördervereins konnte der ehemalige (leider zu klein geratene) Psychomotorikraum zu einem vielseitigen Spielzimmer umgebaut werden. Der „Freiwilligen - Einsatz“ der SAP und neue farblich passende Vorhänge haben dem Spielzimmer dann noch den farblichen Wohlfühlcharakter verliehen.

Verschiedene Bereiche laden die Kinder ein, sich ihrem Bedürfnis und ihrer Phantasie entsprechend allein, zu zweit oder in einer Kleingruppe für eine bestimmte Zeit zu beschäftigen. Hierbei können alle Spielformen Berücksichtigung finden. Während es ein Schüler vorzieht, sich mit den Playmobilfiguren eine kleine Welt aufzubauen, in der nur er bestimmt, wie der Spielverlauf ablaufen soll, widmen sich zwei andere Schüler dem Kaufladen und klären vorab, wer welche Rolle zugewiesen bekommt. Nicht immer läuft diese Rollenverteilung ohne Konflikte ab. Aber gerade diese Situationen bieten einen sehr vielschichtigen Lernbereich des täglichen Miteinanders an, so dass vor allem hier das „heimliche Lernen“ im sozial-emotionalen Bereich stattfindet. Wiederum andere Schüler nützen den Bewegungsbereich des Spielzimmers, um sich und ihre Mitschüler auf der körperlichen Ebene wahrzunehmen. Hier werden Kräfte gemessen, körperliche Geschicklichkeit ausprobiert, Wurf- und Fangtechniken in einer Kissenschlacht verbessert oder einfach nur Höhlen gebaut und sich versteckt. Nicht vergessen werden darf jedoch auch der Wettkampfgedanke, wenn es darum geht, wer den höchsten oder sichersten Turm innerhalb einer vorgegebener Zeit bauen kann. Die kleinen Handwerker der Grundstufenklassen versuchen anhand von eigenen Vorstellungen und technischem Verständnis aus Bauklötzen und Rädern eigene Fahrzeuge herzustellen. Die größte Freude entsteht natürlich dann, wenn sich das erbaute Produkt auch tatsächlich fortbewegt.

Der sorgsame Umgang mit den Spielmaterialien und die Wiederherstellung des Spielzimmers nach der Spielzeit in die Ausgangssituation ist für die Schülerinnen und Schüler die Voraussetzung der Nutzung des Raumes und stellt somit ein nachhaltiges Förderziel der Schüler dar.

Insgesamt betrachtet hat die Albert-Schweitzer-Schule durch die Umgestaltung dieses Spielzimmers einen pädagogisch sehr wertvollen Bildungs- und Kompetenzbereich ihrer Schüler geschaffen. Dies alles wäre ohne die große Unterstützung der Freunde und Förderer der Albert-Schweitzer-Schule Wiesloch e.V. nicht möglich gewesen. Die Schülerinnen und Schüler, sowie alle Lehrerinnen und Lehrer möchten sich hierfür nochmals herzlich bedanken.

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Wieslocher Schülerinnen für den Integrationspreis nominiert

Mit Mut, Durchhaltevermögen und Enthusiasmus riefen vier Schülerinnen der neunten Klasse der Albert-Schweitzer-Schule Wiesloch in diesem Frühjahr ein Mädchentreff für Flüchtlingsmädchen und Mädchen mit Migrationshintergrund ins Leben und wurden nun mit der Nominierung für den Integrationspreis belohnt.

Im Frühjahr beschlossen die Mädchen der neunten Klasse mit Hilfe der Referendarinnen der Albert-Schweitzer-Schule Wiesloch Anne Sommer und Pia Koch ehrenamtlich tätig zu werden. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatten viele Flüchtlinge die Unterkunft für Asylbewerber bezogen. Die Tatsache, dass Schülerinnen ebenfalls einen Migrationshintergrund und teilweise einen Flüchtlingshintergrund haben, hat sie dazu bewegt, einen Mädchentreff für Flüchtlingsmädchen und Mädchen mit Migrationshintergrund zu gründen.

Die Schwierigkeit Mädchen im entsprechenden Alter zu kontaktieren konnte mit Hilfe der Kooperationspartner überwunden werden. Bei der Etablierung des Mädchentreffs unterstützten sie zum einen das Netzwerk Asyl – Arbeitskreis Freizeit, Kultur Sport , sowie die Gerbersruhschule Wiesloch.

Seit Juni findet nun vierzehntätig der Mädchentreff meist in den Räumen der Albert-Schweitzer-Schule statt. Dieser wird selbständig von den Schülerinnen mit Hilfe der Referendarinnen geplant und organisiert. Die Treffs sind von gemeinsamen Essen sowie unterschiedlichsten gemeinsamen Freizeitbeschäftigungen geprägt. Sie sollen den Mädchen eine unbeschwerte gemeinsame Zeit ermöglichen, einen Austausch ermöglichen, Freundschaften entstehen lassen und das Ankommen in einem fremden Land erleichtern.

Gemeinsam entschieden die jungen Ehrenamtlichen, sich für den Integrationspreis des Radiosenders BigFM und des Ministeriums für Integration Baden Württemberg zu bewerben. Von 200 eingegangenen Bewerbungen wurden 13 Projekte nominiert und zur Preisverleihung in die Sparda-Welt nach Stuttgart eingeladen: Hier wurden sie von Rea Garvey, Cassandra Stehen und dem Team von BigFM durch den Abend geführt, sowie von der Ministerin für Integration Bilkay Öney für Ihr Engagement ausgezeichnet.

Gleichwohl, dass die drei Geldpreise an andere herausragende Projekte verliehen wurden, war es für die Schülerinnen der Albert-Schweitzer-Schule Wiesloch ein unvergesslicher Abend und eine große Wertschätzung ihres Projektes!

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